Hallo!
In den letzten Wochen hatten wir eine Hauptaufgabe – die Reisernte
Wir haben den Gemüseacker des Projekts erweitert und neben dem regionalen Gemüse auch Tomaten, und Kürbis gepflanzt.

Die Vanilleernte hat ebenfalls begonnen. Sie wird noch grün geerntet, erst durch die Verarbeitung bekommt sie die schwarze Farbe.

Auch die Kaffeeernte steht kurz bevor. Das Interessante bei den Kaffeestauden ist, dass sie zur selben Zeit blühen und fertige Bohnen tragen, denn die Entwicklung von Blüte zur Bohne dauert ein Jahr.

Eine Schlange hat sich im Haus in einer Ritze im Beton eingenistet. Nachdem sie das Haus verlassen hat, haben wir kurzerhand die Lücke mit Zement gefüllt.

Unser neues Haustier „Momo“!

Nun zur Reisernte: Es werden hier 2 Methoden angewandt. Erstens: mit einem kleinen Messer werden die Ähren der Reispflanzen einzeln abgezupft.

Das Dreschen erfolgt hier durch leichtes Stampfen mit den Füßen.

Zweitens: die Ernte mit einer gezahnten Sichel. Hier werden die gesamten Reispflanzen im Bündel abgeschnitten.

Beim Dreschen wird der Reis über ein Ravinalaherz geschlagen.

Das Schälen wird traditionell im Mörser gemacht.

Mein bisher schwerster Fisch hier in Madagaskar: ein 9 kg schwerer Giant Trevally, den ich in der Brandung mit einem Popper fangen konnte. Die Kampfkraft dieser Fische ist wirklich gigantisch!

Bis zum nächsten Mal!
Euer Klaus